Unser Konzept der Offenen Arbeit
Offener Kindergarten heißt:
- Offen sein für Herausforderungen
- Offen sein für ein respektvolles
offenes
Menschenbild
- Offen sein für die Einmaligkeit jedes Kindes und
für seinen individuellen Entwicklungsprozesses
- Offen sein für das selbstgeleitete und eigenständige
Spiel der Kinder
- Offen sein für den Bildungsauftrag am Kind
- Offen sein für die Prozesse der Zusammenarbeit
der Mitarbeiter
- Offen sein für die Meinung und Bedürfnisse
der Eltern
Unser Offener Kindergarten ist ein Ort zum
Wohlfühlen, der Lust macht auf die Welt, die
Handlungsvielfalt des Forschens, Entdeckens und
Lernens.
Das Kind ist Akteur seiner eigenen Entwicklung:
- Mehr Selbstbeteiligung und Selbstbestimmung der Kinder an Projekten und der Raumgestaltung
- Die Kinder sind Forscher
- Die Kinder entwickeln sich ganzheitlich in ihrer Sozial-, Sach– und Ichkompetenz
- Die Kinder lernen mit allen Sinnen
- Kinder entwickeln Projekte eigenverantwortlich
- Die Kinder lernen Toleranz, sich vor der Gruppe zu behaupten und sich auch gegebenenfalls unterzuordnen.
- Die Kinder lernen eigenen Bedürfnissen zu folgen und für das eigene Lernen und für die eigene Zufriedenheit mehr und mehr Selbstverantwortung zu übernehmen.
Der Entwicklungspsychologe Piaget:
Kinder entwickeln sich, sie werden nicht entwickelt.
Ein wesentliches Element unserer offenen Arbeit ist die Ausstattung und Gestaltung der verschiedenen Spiel- und Funktionsräume. Sie bieten den Kindern vielfältige und anregende Möglichkeiten zum Lernen.
- Baustelle
- Labor
- Bistro
- Werkraum, mit wechselnden Materialangeboten
- Traumzimmer
- Turnhalle
- Puppen– und Theaterecke
- Raum für Einzelarbeit, Früh- und Sprachförderung
Die Erzieher/in ist Begleiter, Lernpartner, Zuhörer, Unterstützer und Berater. Durch Beobachtungen werden neue Impulse für das Spiel und die Entwicklungsförderung gegeben.
Unser Tagesrhythmus
| 7.15 – 9.15 Uhr |
|
Spielzeit. Das ganze Haus ist geöffnet. Die Kinder organisieren sich nach ihren aktuellen Spielideen und Lernbereitschaften. Gleichzeitig finden in dieser Zeit individuelle, einzelfallbezogene Angebote für Kleinstgruppen statt.
|
| 7.15 – 11.00 Uhr |
|
Frühstück im Bistro
|
| 8.00 – 9.00 Uhr |
|
Empfang im Eingangsbereich, Informationsaustausch mit Eltern
|
| 9.15 – 9.45 Uhr |
|
Kindertreff. Alle Kinder treffen sich in einer Vollversammlung. Zeitliche Abläufe und Gestaltungsvorschläge werden abgesprochen, es wird gesungen und gespielt.
|
| 9.45 – 11.00 Uhr |
|
Projekte. Die Angebote sind projektbezogen und bilden zusammen ein Ganzes. Sie stehen 1–2 Wochen zur Verfügung, so dass jedes Kind bei Interesse alles wahrnehmen kann, nach eigenem Empfinden wieder- holen und intensivieren kann.
|
| 11.00 - 11.45 Uhr |
|
Spielzeit mit Abschlußkreis nach Bedarf.
|
| 11.45 – 12.30 Uhr |
|
Abholzeit der Kinder, die nicht über Mittag bleiben.
|
| 11.45 – 12.30 Uhr |
|
Mittagszeit. Es wird ein Mittagsessen angeboten.
|
| 12.30 – 13.30 Uhr |
|
Ruhezeit. Es findet eine Ruhezeit zum Schlafen, Entspannen und Spielen statt.
|
| 13.45 – 14.00 Uhr |
|
Kleiner Imbiss
|
| 14.00 Uhr |
|
Die Nachmittagskinder kommen in den Kindergarten zurück.
|
| 14.30 Uhr |
|
Abholzeit der Kinder mit 35 Stunden-Buchung.
|
| 13.30 – 16.15 Uhr |
|
Nachmittagsangebote
- Schulkindernachmittag
- Töpfern
- Englisch
- Turnen
- Kochen und Backen
|
| 16.00 – 16.15 Uhr |
|
Abholzeit der Kinder
|
Offene Raumstruktur
Hauptebene
Obere Ebene mit Emporen
Unterste Ebene